next up previous contents index
Nächste Seite: Grafische Darstellung von Häufigkeiten Aufwärts: Häufigkeitsverteilungen Vorherige Seite: Kummulative Häufigkeit (Summenhäufigkeit)   Inhalt   Index


Sekundäre Häufigkeitstabelle (Klassenbildung)

Ziel: Informationsgehalt verdichten, um Gesetzmäßigkeiten besser sichtbar zu machen.
Methode: Benachbarte oder ähnliche Ausprägungen werden zu Klassen zusammengefasst.
$\widetilde{a_2}$ Mitte der 2.ten Klasse
$\widetilde{a_j}$ Mitte der j.ten Klasse
$h_i$ absolute Häufigkeit der i.ten Klasse
$f_i$ relative Häufigkeit der i.ten Klasse
Sekundäre Häufigkeitstabelle :
Klasse Mitte abs. Hfgk. rel. Hfgk.
(-4,5;-2,5) -3,5 2 0,10
[-2,5;-0,5) -1,5 5 0,25
[-0,5;1,5) 0,5 8 0,40
[1,5;4,5) 3,0 5 0,25
  $\sum$ 20 1,00

Regeln für das erstellen von sekundären Häufigkeits-Tabellen: Eigentlich nie weniger als 5 Klassen bilden. Eindeutige Klassenbezeichnungen wählen (genau in die Mitte von 2 Werten gehen). Mitte in der Mitte lassen (Intervall). Möglichst äquidistante Klasseneinteilungen wählen, da die Anzeige sonst verfälscht wird (äquidistant bedeutet gleichbreite Klassen). In unserem Beispiel sind die Klassen 2 bzw. 3 $\mu m$ breit. Offene Flügelklassen vermeiden. Die Anzahl der Klassen hängt vom Stichprobenumfang ab. Anzahl m der Klassen:
n m
50 $\ldots$ 200 5 $\ldots$ 12
200 $\ldots$ 1000 12
1000 $\ldots$ 10 $\ldots$ 20

Faustformel:
\begin{displaymath}
m=1+1,44*\ln{n}
\end{displaymath} (2.6)

$\widetilde{a_j}$ $h_j$
-3,5 2
-1,5 5
0,5 8
3,0 5


next up previous contents index
Nächste Seite: Grafische Darstellung von Häufigkeiten Aufwärts: Häufigkeitsverteilungen Vorherige Seite: Kummulative Häufigkeit (Summenhäufigkeit)   Inhalt   Index
Matthias Stukenberg 2004-07-07